Zahnarztpraxis · Zahntechniker
Frank Kaser
Johannisthaler Chaussee 435
12351 Berlin

Telefon: (030) 6 04 78 44
Fax: (030) 66 70 94 55
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News

Pubertät und Mundgesundheit: übermütiger Lebensstil gefährdet auch die Zahngesundheit

Ab 12 Jahren ist meist der Zahnwechsel abgeschlossen, Jugendliche haben dann ein Erwachsenengebiss mit 28 statt 20 Zähnen. Diese stehen eng zusammen und benötigen sorgfältige Pflege, speziell der Zahnzwischenräume. Etwa jeder zweite Jugendliche trägt zudem eine Zahnspange. Außerdem konsumieren Heranwachsende vermehrt Süßes, Snacks, Chips oder Softdrinks. Eine gefährliche Konstellation für die Mundgesundheit, so die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) anlässlich des Internationalen Tags der Jugend.

Im Pubertätsalter kontrollieren Eltern die Zahnpflege nicht mehr, die Jugendlichen bestimmen ihre Ernährung zudem stärker selbst. Fastfood, zuckerhaltige Zwischenmahlzeiten, Soft- oder Energydrinks sind eine Herausforderung für die Zähne: Zucker und Säure greifen die Zähne an, Kohlenhydrathaltiges wie Burger, Pizza, Chips haftet an den Zähnen und wird von Bakterien in zahnschädigende Säuren verwandelt. Die Folgen können u.a. vermehrte Zahnzwischenraumkaries sowie erosive Zahnhartsubstanzschäden durch Säure – insbesondere aus Getränken – sein.
Auch Alkohol, Nikotin oder Drogen schädigen Zähne und Mundschleimhaut.

„Riskante Lebensstile nehmen im Teenageralter zu“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Gerade in diesem Alter sinkt aber oft das Interesse an gewissenhafter Pflegeroutine. Dabei ist durch die lückenlose Stellung der Zähne und ggfs. das Tragen von Zahnspangen/Brackets regelmäßiges Putzen mit Hilfsmitteln wie Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten mit gezielten Techniken entscheidend. Nur so können auch die Nischen gereinigt werden. Aufklärung, stichhaltige Argumente aber auch die richtige Ansprache sind das A und O für die Motivation.
Als Zahnärzteschaft wollen wir die präventiven Erfolge aus dem Kindesalter – immerhin 81 Prozent der 12-Jährigen sind völlig kariesfrei – über die Pubertät in das junge Erwachsenenalter fortführen und eine Verschlechterung der Mundgesundheit verhindern.“

Teenager haben im Übrigen zweimal pro Jahr Anspruch auf eine Untersuchung und Prophylaxe mit einmal jährlicher Zahnsteinentfernung beim Zahnarzt.



Evaluiert, konsequent angegangen, fortwährend verbessert

Zur aktuellen Artikelreihe im „The Lancet“ zum Thema Mundgesundheit, in der die globale Mundgesundheitssituation beschrieben wird, stellt die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) fest: Zusammen mit den skandinavischen Ländern haben wir eine hervorragende und beispielgebende Prävention in Deutschland. Gleichzeitig ermöglicht das deutsche Gesundheitssystem im Bereich der Zahnmedizin einen niedrigschwelligen Zugang zur Therapie und zur Prophylaxe. Das lohnt sich, denn wir sind mit an der Weltspitze bei der Mundgesundheit unserer Bevölkerung.
Aber natürlich gibt es noch Lücken, diese kennen wir ganz genau, gehen sie aktiv an und adressieren sie immer wieder an die gesundheitspolitischen Stakeholder – in erster Linie an die Politik – aber auch die Öffentlichkeit, weil nicht alle Risikofaktoren allein von der Zahnmedizin beeinflusst werden können. Für die Zahnmedizin in Deutschland gilt, stetig dazuzulernen, um immer besser zu werden.

In Deutschland zeigen die Daten der DMS V*, dass mit der deutlichen Orientierung auf die Prävention ab 1990 heute z.B. 81 Prozent der 12-Jährigen völlig kariesfrei sind, 30 Prozent weniger Karies bei Erwachsenen (als noch 1997) vorherrscht. Anzugehende Baustellen sind jedoch die Polarisierung des Erkrankungsrisikos (Sozialschichtabhängigkeit), die frühkindliche Karies (ECC) und die Prävention bei Pflegebedürftigen sowie bei Menschen mit Handicap – und die Aufklärung über Mundhygiene und Ernährungsgewohnheiten, speziell zum Zuckerkonsum.

„Besonders kritisch beurteilen die Lancet-Wissenschaftler die Rolle der Zucker-, Lebensmittel- und Getränkeindustrie“, so BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, „hier rennen sie bei uns offene Türen ein. Die BZÄK fordert schon seit längerem verbindliche Maßnahmen zur Zuckerreduktion sowie für eine ausgewogene Ernährung vor allem bei Kindern. Der gemeinsame Risikofaktorenansatz bedarf einer klaren politischen Unterstützung und Förderung.
Auch die Bedeutung der Zahnmedizin in Zusammenhang mit anderen chronischen degenerativen Erkrankungen in der Medizin betonen wir kontinuierlich. Leider ist bei der aktuellen Novelle der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZApprO) gerade der Part, mehr Medizin in der zahnärztlichen Ausbildung durch gemeinsame Ausbildung mit der Medizin, gestrichen worden.“

Die Bundeszahnärztekammer unterstützt sowohl bevölkerungsweite als auch gruppenprophylaktische Maßnahmen zur Verbesserung der Mundgesundheit.
Sie setzt sich vor dem Hintergrund der Präventionsgesetzgebung in Deutschland für die Erhaltung und Förderung der Gruppenprophylaxe ein, und auch für eine stärkere Vernetzung mit anderen gesundheitlichen Präventionsmaßnahmen. Bereits seit den 90er Jahren wird die stärkere Aufklärung über die Rolle und Bedeutung der Mundgesundheit und Mundhygiene – auch durch bundesweite Aktionen, wie z.B. dem Tag der Zahngesundheit – regelmäßig thematisiert und öffentlich begleitet.
Gleichzeitig werden von der BZÄK in den internationalen Gremien wie dem Weltzahnärzteverband FDI deutliche Akzente gesetzt, Mundgesundheit bei den globalen Problemlagen als wichtigen Teil wahrzunehmen und die Rolle und Bedeutung der Zahnmedizin im Kontext mit medizinischen Erkrankungen besser zu berücksichtigen. Hintergrund: *Die Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V) beschreibt repräsentativ die Mundgesundheit der gesamten Bevölkerung in Deutschland, sie gilt als eine der größten und fundiertesten sozialepidemiologischen Studien zur Mundgesundheit weltweit.
www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/dms/Zusammenfassung_DMS_V.pdf

BZÄK-Positionspapier zur Lancet-Artikelserie:
www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/Position_globale_Mundgesundheit.pdf

BZÄK-Positionspapiere zum Thema Ernährung und Zucker:
www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/Position_Zucker.pdf
sowie www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/b/Position_Ernaehrung.pdf

Weitere Informationen zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung unter:
www.bzaek.de/praevention/gesundheitsfoerderung-praevention.html



Was kommt in die Schultüte?

In wenigen Wochen ist es soweit: Am Montag, dem 12. August fängt in Hessen die Schule wieder an. Für rund 55.700 Kinder ist der Dienstag dieser Woche der erste Schultag überhaupt. Die kleinen „I-Dötzchen“ fiebern dem großen Tag entgegen. Eltern, Verwandte oder die Erzieher fangen an, liebevoll gebastelte und dekorierte Schultüten zu füllen. Dabei stellt sich oft die Frage nach dem richtigen Inhalt für die traditionellen Begleiter am ersten Schultag. Was kommt in die Tüte und was bleibt besser draußen?

„Zahnärzte empfehlen, beim Füllen der Schultüten auch an die Zahngesundheit der Kinder zu denken. Es gilt die Devise: Bunt und abwechslungsreich, statt süßem Einerlei“, sagt Dr. Michael Frank, Präsident der Landeszahnärzte­kammer Hessen (LZKH). „Natürlich darf etwas zum Naschen nicht fehlen, doch auch hier bieten sich zahnfreundliche Alternativen an. Süßigkeiten mit dem Zahnmännchen-Symbol gibt es in großer Auswahl“. Die zahnfreundlichen Bonbons und Schokoladen schmecken nicht weniger süß, enthalten aber weniger Kalorien und können von Karies erzeugenden Bakterien nicht in Säure umgewandelt werden, die den Zahnschmelz angreift.

„Im Übrigen schadet Zucker nicht nur den Zähnen, sondern auch der Figur. Aus dicken Kindern werden oft chronisch kranke dicke Erwachsene. Zucker steckt leider in fast allen verarbeiteten Lebensmitteln und ist für die Verbrau­cher oft schwer erkennbar“, warnt Dr. Alfons Kreissl, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Hessen.

Sinnvoll für den Schulbeginn sind zudem kleine Geschenke, die Schulkinder beim Start in den neuen Lebensabschnitt unterstützen und die Selbständigkeit fördern. Ein eigener Wecker erleichtert zum Beispiel das Aufstehen. Die erste Armband­uhr hilft dabei, den Schultag und seine zeitlichen Zusammenhänge zu verste­hen. Weitere Tipps sind coole Namensaufkleber für die vielen neuen Dinge im Ranzen, eine Geldbörse für das erste Taschengeld und natür­lich Spielsachen für den Pausenhof: Straßenkreide, der Klassiker Gummitwist, Flummis, ein Jo-Jo oder ein Springseil.

Eine Checkliste mit vielen weiteren Vorschlägen für eine zahngesunde Schultüte ist auf der Internetseite der Initiative proDente e. V. verfügbar. Die Landeszahnärztekammer und die Kassenzahnärztliche Vereinigung Hessen wünschen allen hessischen Erstklässlerinnen und Erstklässlern einen großartigen ersten Schultag und viel Spaß beim Öffnen ihrer Schultüte!   

Quellenangabe zur Anzahl der Schulanfänger in Hessen: Statistisches Landesamt Hessen, Vorausberechnung Schülerzahlen bis 2030, S. 17



Ayran: Erfrischender Joghurtdrink für starke Zähne

Ayran hat sich mittlerweile einen festen Platz in den Supermarktregalen erobert. Kein Wunder: Denn das Joghurtgetränk schmeckt nicht nur erfrischend lecker, es ist auch sehr gesund. Ayran lässt sich in nur fünf Minuten ganz einfach selbst zubereiten und greift die Zähne nicht an.

Ayran stammt ursprünglich aus Vorderasien, wahrscheinlich aus dem Kaukasus und der Türkei. In Armenien und Russland ist das Joghurtgetränk unter dem Namen „Tan“ bekannt, in Afghanistan und im Iran nennt er sich „Dugh“ und auch in anderen Teilen Asiens wird er seit jeher getrunken. Dort ist vor allem der in Indien und Pakistan beliebte Lassi bekannt, von dem sich auch süße Varianten, beispielsweise mit Mango, großer Beliebtheit erfreuen.

Traditionell besteht Ayran aus drei Hauptzutaten: Joghurt, Wasser und Salz. Je nach Region wird der verwendete Joghurt aus Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch zubereitet, und das Getränk mit Gurkensaft, Gewürzen oder Kräutern verfeinert, zum Beispiel mit Minze, Dill, Pfeffer oder Basilikum. Ayran passt zu deftigen Speisen und kann die Schärfe von Gerichten abmildern. Darüber hinaus ist Ayran sehr gesund. Der Joghurt enthält viele für den Körper wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Nach dem Sport ist Ayran deshalb ideal, um den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen und zu einer schnellen Regeneration beizutragen.

Kalzium gegen Erosionen

Zahnschmelz besteht überwiegend aus der Kalzium-Phosphatverbindung Hydroxylapatit und weiteren Mineralien wie Magnesium und Natrium. Diese extrem harte Hülle schützt das Zahnbein (Dentin). Das Problem: Der Zahnschmelz wird ständig von Säuren attackiert, die ihn aufweichen und zerstören (Erosion). „Ähnlich wie bei Süßigkeiten wirkt sich vor allem der über den Tag verteilte Konsum stark säurehaltiger Getränke negativ auf die Zahngesundheit aus“, warnt Professorin Nadine Schlüter, Beirätin der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Leiterin des Bereichs Kariesforschung am Universitätsklinikum Freiburg. „Zitronensäure, die vielen Erfrischungsgetränken wie Eistees und Limonaden zugefügt wird, ist dabei besonders aggressiv. Einige Mineralien können die Säureattacke zumindest abmildern. So enthalten zum Beispiel manche Fruchtsäfte Kalzium, was die Erosivität stark verringert“, erklärt die Expertin. „Wenn Säfte gesättigt sind mit Kalzium, dann bewirken sie am Zahn im Prinzip gar keine Erosionen mehr. Am besten sind aber natürlich immer noch Wasser und ungesüßte Kräutertees.“ Kalzium kann jedoch nicht nur die Wirkung von Säuren auf den Zahnschmelz abmildern. Der Mineralstoff ist auch wichtig für Knochen, Muskeln und Nervensystem. Für eine ausreichende Kalziumzufuhr empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) 1.000 Milligramm pro Tag für Erwachsene.

Fluoride: Widerstand gegen Säuren

Fluorid kann im Körper in die Knochensubstanz, den Zahnschmelz und das Dentin eingebaut werden. Des Weiteren können Fluoride den Stoffwechsel der Bakterien im Zahnbelag zu einem gewissen Maß hemmen. Damit wird die Produktion von Säuren, die den Zahn angreifen, reduziert. „Sie reparieren zudem beginnende Karies, indem sie selbst in die Zahnhartsubstanz eingebaut werden und dabei helfen, Kalzium wieder in die Zähne einzulagern“, erläutert Professorin Schlüter. Gleichzeitig reduzieren sie ein Herauslösen des Mineralstoffs aus dem Zahnschmelz. So wirken sie einer Entkalkung entgegen und machen den Zahnschmelz widerstandsfähig gegen Säuren. Fluoride finden sich natürlicherweise in Nahrungsmitteln wie Wasser, Tee oder Fisch und sind darüber hinaus in Zahnpasta, Mundspüllösungen, Fluoridgelees sowie -lacken enthalten. „Eine besonders günstige und effektive zusätzliche Möglichkeit zur Kariesprophylaxe stellt die Verwendung von fluoridiertem Speisesalz im Haushalt dar. Die Fluoride im Salz wirken vor dem Verschlucken direkt lokal an den Zähnen“, so Professorin Schlüter. Und die kariesvorbeugende Wirkung hält noch an: „Bis zu einer halben Stunde nach dem Verzehr bleibt die Fluoridkonzentration im Speichel erhöht.“

Rezept: Ayran selbst herstellen – so geht’s

Zutaten für 4 Portionen

600 g Joghurt, z. B. türkischer (Fettanteil nach Belieben)

ca. 1 TL fluoridiertes Jodsalz

ca. 1 l kaltes Wasser (mit oder ohne Sprudel)

nach Geschmack ein kleiner Spritzer Zitronensaft, etwas Minze oder Zitronenmelisse

Am besten lässt sich Ayran im Mixer herstellen, so erhält er seine schaumige Konsistenz. Dabei gilt: Je höher der Fettgehalt des Joghurts, desto dicker und cremiger der Drink. Einfach den Joghurt abwiegen und schrittweise Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Wer es spritzig mag, nimmt Sprudelwasser. Ein knapper Teelöffel Salz gibt dem Ayran seinen unverwechselbar frischen Geschmack – für die Gesundheit von Zähnen und Schilddrüse sollte immer fluoridiertes Jodsalz verwendet werden. Mit einem Zweig Minze und einer Zitronenscheibe am Glas ist Ayran zudem ein toller Hingucker auf jedem Grillbuffet. Aber Achtung: Zitronensaft an sich kann zu Zahnerosionen führen. Auch wenn das Kalzium im Ayran die Wirkung der Zitronensäure deutlich reduziert, sollten nicht zu große Mengen zugefügt werden.